Spielplatzsatzung: SPD will Kompromiss

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Keine laute Musik an der KGS – Großzügige Nutzungszeiten für Kleinspielfelder

Die SPD Wennigsen will den Jugendlichen eine zeitlich wenig begrenzte Nutzung der freizugänglichen Kleinspielfelder für Basketball, Beachvolleyball und Fußball an der KGS ermöglichen. In einem Änderungsantrag an die Gemeindeverwaltung fordern die Sozialdemokraten, die Nutzung der Freiflächen großzügig zu gestalten: werktags von 8 bis 22 Uhr, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr. Laute Musik dürfen die Jugendlichen dort aber nicht machen. „Wir schränken das Musikhören für die Jugendlichen nur ungern ein, halten dies im Rahmen eines fairen Interessenausgleichs aber für erforderlich“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Ingo Klokemann. Auf diese Weise soll eine Lärmbelästigung der Anwohner*innen vermieden werden, die in der Vergangenheit häufig thematisiert wurde.

Mit ihrem Antrag will die SPD zwischen dem Jugendparlament, das eine uneingeschränkte Nutzung fordert und jegliche Art von Spielplatzsatzung für das KGS-Gelände ablehnt, sowie den Anwohner*innen vermitteln. Das umstrittene Thema sprachen die Sozialdemokraten im Februar im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss an.

„Wir streben so schnell wie möglich eine Regelung an und begrüßen, dass die Verwaltung auf unseren Antrag hin die Satzung bereits überarbeitet hat“, erläutert der Jonas Farwig, der das Thema für die SPD-Fraktion bereits seit längerem (auch im Präventionsrat) begleitet. Nun sollte in einem weiteren Schritt festgeschrieben werden, zu welchen Zeiten die Jugendlichen das KGS-Gelände sowie die Skateranlage nutzen dürfen. Für die Skateranlage gelten laut SPD-Antrag folgende Zeiten: werktags von 6 bis 23 Uhr sowie sonn- und feiertags von 9 bis 22 Uhr. Eine Altersbeschränkung soll es für beide Flächen nicht geben.

Darüber hinaus streben die Sozialdemokraten weiterhin eine Neufassung der Satzung an, um zwischen Spielplätzen und anderen Treffflächen zu differenzieren. „Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung dem Rat die neue Satzung im Juli zur Entscheidung vorlegt“, sagt Ingo Klokemann.