SPD in der Region Hannover macht sich für Realisierung des Tempo-30-Modellprojekts weiter stark!

Bild: Philipp Schröder

Mit hoher Verkehrsgeschwindigkeit in Ortschaften gehen einige Probleme einher. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Lärmschutz zu stärken und somit insgesamt eine verbesserte Lebensqualität in der gesamten Region Hannover zu erzielen, hat die Region Hannover ein Tempo-30-Modellprojekt eingeführt. Hinter dem Modellprojekt verbirgt sich diese Idee: In zahlreichen Ortsdurchfahrten soll der Verkehr im Rahmen eines Projektes beruhigt werden. Im Frühjahr 2020 wurde dafür seitens des Bundes die rechtliche Möglichkeit eröffnet. Kommunen können seitdem nicht mehr nur vor Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern, sondern im Rahmen eines dreijährigen Tests auch auf der gesamten Länge von Hauptverkehrsstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde anordnen. Auch der Rat der Gemeinde Wennigsen hat sich im November für eine Teilnahme von drei Kreisstraßen im Gemeindegebiet ausgesprochen.

Wie im heutigen Verkehrsausschuss der Region Hannover bekannt wurde, möchte das CDU-geführte Verkehrsministerium des Landes Niedersachsen die Realisierung des Projektes, die zeitnah vollzogen werden sollte, vorerst aussetzen, und das Projekt einer Prüfung unterziehen. Im Rahmen der Prüfung soll unter anderem die zwingende Erfordernis des Projektes begründet werden.

Steffen Krach, SPD-Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten und Jonas Farwig, SPD-Vorsitzender in Wennigsen, machen sich gemeinsam für die zeitnahe Realisierung des Modellprojekts stark.

„Inzwischen haben sich nahezu alle Kommunen der Region Hannover mit insgesamt über 100 Straßenvorschlägen an dem Modellprojekt beteiligt. Das zeigt, wie gut das Projekt der Region Hannover den Bedarfen vor Ort entspricht. Dieses mutige Leuchtturmprojekt muss zeitnah realisiert werden. Dafür machen wir uns als SPD aus Überzeugung weiterhin stark“, sagt Krach. Er führt fort: „Das Modellprojekt ist ein Anfang und eine echte Chance für die Region Hannover, um mehr Verkehrssicherheit gerade auch für Kinder in unseren Kommunen zu schaffen und den Verkehrslärm zu reduzieren. Die Umsetzung ist zwingend notwendig – das sage ich nicht nur als Politiker, sondern auch als Vater von zwei kleinen Kindern.“

Jonas Farwig, SPD-Vorsitzender in Wennigsen, fügt hinzu: „Die Reduzierung der Geschwindigkeit ist an einigen Straßen bei uns vor Ort notwendig. Das habe ich aus vielen Gesprächen mit Senior*innen und Anwohner*innen mitgenommen. Auch unsere Ortsbürgermeister, wie Thomas Butterbrodt in Sorsum, setzten sich bereits seit längerem für eine Tempo Reduzierung ein. Die Chancen, die das Modellprojekt der Region eröffnet, möchten wir gerne in Wennigsen nutzen.“

Zustimmung erfahren Krach und Farwig von Ingo Klokemann, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden in Wennigsen. „Wir werden uns weiterhin im Rat gemeinsam mit unseren Vertreter*innen in der Regionsversammlung für das Modell einsetzen. Denn dieses eröffnet im Bedarfsfall vor Ort die Möglichkeit die Verkehrssituation zu verbessern“, sagt Klokemann abschließend.